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Montag, 12. Oktober 2026 · Morgennotiz, etwa 6 Uhr
Heute ist Rasttag. Nach, ich glaube, sieben Fahrttagen ist diese Pause wirklich verdient – und auch notwendig. Wir nutzen sie zunächst ganz praktisch, um unsere Garderobe wieder auf Vordermann zu bringen. Auch auf einer großen Reise muss irgendwann die Wäsche erledigt werden.
Anneliese hat sich leider eine Erkältung eingefangen. Kein Schnupfen, aber Husten. Da kommt ein Tag ohne die übliche Fahretappe gerade recht.
Ganz ohne Programm soll es trotzdem nicht bleiben: Für den Abend haben wir einen Ausflug zum Fuji gebucht. Wir möchten ihn in der Abenddämmerung und zum Sonnenuntergang erleben. Ich hoffe sehr, dass das Wetter hält.
Jetzt ist es allerdings erst sechs Uhr früh. Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist vom Fuji nichts zu sehen. Ein Nebelschleier hat sich vor den Berg gelegt, der sonst direkt von unserem Zimmer aus sichtbar wäre.
Gestern noch dieser wunderbare Blick, heute Morgen erst einmal nichts. Bis zum Abend ist noch Zeit. Mal sehen, ob der Fuji sich dann wieder zeigt.
Achterbahn statt Fuji
Während der Fuji sich am frühen Morgen hinter seinem Nebelschleier versteckte, war direkt vor unserem Hotelfenster etwas anderes kaum zu übersehen: ein Vergnügungspark mit mächtigen Achterbahnschienen. Ein ziemlich munterer Ausblick für einen Rasttag – auch wenn unsere erste Attraktion zunächst die Wäsche war.


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