Thailand-Tagebuch 01: Abtauchen nach Japan

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THAILAND · Ein neues Land, ein neues Kapitel
25. Oktober 2026 · Tokio – Bangkok – Phuket

Abtauchen nach Japan

Japan hat uns reich beschenkt: mit Motorradkilometern, Tempeln, Gärten, Kunst, köstlichem Essen und Bahnhöfen, die mit unserem Gepäck gelegentlich zum sportlichen Programm wurden. Nach mehr als einem Monat voller Eindrücke beginnt für Anneliese und mich heute der nächste große Reiseabschnitt: Thailand. Die erste Station heißt Phuket. Und hier möchte ich abtauchen – nach all dem Erleben in Japan auch ganz wörtlich, beim Tauchen.

Anneliese mit unserem Gepäck am Flughafen – der nächste Reiseabschnitt beginnt.
Anneliese mit unserem Gepäck am Flughafen – der nächste Reiseabschnitt beginnt.

Tokio serviert uns noch ein letztes Frühstück

Um 6:30 Uhr frühstücken wir ein letztes Mal in unserem Zimmer in Tokio. Noch einmal dieser Blick über die Stadt, noch einmal wir beide am Tisch. Ein Abschied mit Aussicht. Viel Zeit zum Trödeln bleibt allerdings nicht: Um 7:30 Uhr geht es mit dem Taxi zum Flughafen Haneda. Unsere Koffer haben heute schließlich auch ein ordentliches Programm.

Unser letztes Frühstück im Zimmer in Tokio.
Unser letztes Frühstück im Zimmer in Tokio.
Ein letzter Blick aus unserem Hotelzimmer über Tokio.
Ein letzter Blick aus unserem Hotelzimmer über Tokio.

Bangkok: Einreise ohne großes Drama

Von Haneda fliegen wir nach Bangkok. Dort wartet die Immigration – und sie läuft völlig problemlos. Ruckzuck sind wir durch. Nach all den dicht gefüllten Tagen in Japan ist das eine ausgesprochen angenehme Art, in einem neuen Land anzukommen.

Danach nehmen wir den Weiterflug nach Phuket. Und nun sind wir tatsächlich gelandet. Als ich diese Zeilen erzähle, sitzen Anneliese und ich bereits im Taxi auf dem Weg zum Marriott. Das Hotel liegt noch vor uns; die Ankunft in Thailand ist geschafft.

Reisende und Gepäck vor dem Flughafengebäude.
Reisende und Gepäck vor dem Flughafengebäude.

Phuket: erst ankommen, dann abtauchen

Für mich bekommt dieser Wechsel eine eigene große Überschrift: Thailand. Japan bleibt mit seiner ganzen Vielfalt im Tagebuch stehen. Jetzt beginnt etwas Neues. Für Phuket steht das Tauchen auf meinem Wunschzettel. Noch gibt es keine Unterwasserabenteuer zu erzählen – heute sind wir erst einmal angekommen.

Vom letzten Frühstück über den Dächern Tokios bis zur Taxifahrt auf Phuket: ein Tag, zwei Länder und sehr viel Reise im Gepäck. Thailand, wir sind da.

Nachtrag vom 26. Oktober: Willkommen mit zwei Schreiben

Inzwischen sind Anneliese und ich im Phuket Marriott Resort & Spa, Merlin Beach angekommen. Auf unserem Zimmer warten zwei Schreiben. Ich wollte nach Japan abtauchen; zunächst gibt es allerdings etwas zu lesen.

Im ersten Schreiben warnt das Hotel vor Portugiesischen Galeeren und rät dringend davon ab, ins Meer zu gehen. Die vom Hotel organisierten Strandaktivitäten, darunter Schwimmen und Schnorcheln, sind vorübergehend ausgesetzt. So hatte ich mir den Einstieg in unseren Phuket-Aufenthalt natürlich nicht vorgestellt.

Das zweite Schreiben kündigt notwendige Wartungsarbeiten in ausgewählten Bereichen des Resorts an: vom 25. bis 31. Oktober 2026, täglich zwischen 10 und 17 Uhr. Dabei könne zeitweise Lärm entstehen. Diese Ankündigung fällt mitten in unseren Aufenthalt. Über tatsächlich erlebten Baulärm kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts berichten.

Transfer und Hotel habe ich über TUI gebucht. Einen Hinweis auf die Arbeiten hatte ich vorab nicht erhalten; die beiden Schreiben finde ich erst hier im Zimmer. Das ärgert mich. Nach dem ereignisreichen Japan war Phuket als Gelegenheit zum Abtauchen gedacht. Der Auftakt liefert nun erst einmal Fragen statt Unterwassergeschichten.

Später am 26. Oktober: Meerblick auf der Wunschliste

Inzwischen habe ich mit dem Reiseleiter vor Ort gesprochen. Ein anderes Zimmer wurde uns angeboten, doch das war aus unserer Sicht schlechter. Anneliese und ich haben es nicht genommen. Nun sucht der Reiseleiter nach einem Zimmer in einem anderen Hotel vergleichbarer Kategorie.

Meine Wunschliste ist überschaubar: ein ruhiges Zimmer, Meerblick, Nähe zu Patong und dieselbe Hotelkategorie. Nach den vielen Stationen in Japan hätte ich das Thema Zimmerwechsel gern etwas später wieder auf dem Programm gehabt. Noch steht keine neue Unterkunft fest. Vorerst wird gesucht, nicht umgezogen.


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