Japan-Tagebuch 20: Kyoto wartet – erst darf der Regen aufhören

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14. Oktober 2026 · Morgennotiz vor der letzten Motorradetappe

Heute steht die letzte Etappe unserer Motorradreise an: zurück nach Kyoto. Im Moment regnet es allerdings noch. Der Tagesplan hat also einen Mitautor, der sich von keiner Reiseleitung beeindrucken lässt: das Wetter.

Sobald der Regen aufhört, wollen wir los. Ausgerechnet ich mit meinem STOP WAITING – und heute heißt es erst einmal: warten. Manchmal ist das kein Widerspruch, sondern schlicht der vernünftigere Reiseplan.

Kyoto als Ziel – noch nicht als Ankunft

Unterwegs steht noch ein Tempelbesuch auf dem Programm. Danach soll diese wunderschöne Fahrt durch Japan vorläufig ihren Abschluss finden. Vorläufig ist dabei ein wichtiges Wort: Die Motorradrunde geht zu Ende, unsere Reise noch nicht.

Für Anneliese und mich ist anschließend noch eine Nacht im Kyoto Tower Hotel vorgesehen. Danach beginnt unsere private Rundreise. Ein Wechsel des Reisekapitels also, kein Schlussstrich unter Japan.

Noch schreibe ich aber vor der Abfahrt. Der Tempel ist ein geplanter Halt, Kyoto unser Ziel, das Hotel die vorgesehene Übernachtung. Den heutigen Tag erzähle ich nicht vorschnell in der Vergangenheitsform – er liegt ja noch vor uns.

Ein kleiner Rückblick, während Kyoto wartet

Zu dieser Morgennotiz lege ich ein paar Bilder und zwei kurze Filme aus dem bisherigen Reisematerial. Sie zeigen frühere Reisemomente, nicht die heutige Rückfahrt. Aufnahmeort und Aufnahmetag lasse ich dort offen, wo sie nicht gesichert sind.

Kurt und Anneliese stehen an einem schwarzen Geländer im Wald.
Anneliese und ich im Grünen – ein Rückblick aus unserer Japanreise.
Reisegruppe sitzt an einem langen, gedeckten Restauranttisch.
Zusammen am Tisch. Ein Gruppenfoto aus dem Reisematerial, nicht als heutiges Abschiedsessen datiert.
Rückblick: Motorradgruppe in einer Straßenkurve, rund 16 Sekunden. Kein Bericht von der heutigen Etappe.
Rückblick im Reisefilm: Straßen, Motorräder und weitere Japanmotive, rund 67 Sekunden. Die Szenen sind keiner einzelnen Tagesetappe zugeordnet.

Für diesen Morgen bleibt es ganz einfach: erst das Ende des Regens abwarten, dann Richtung Kyoto. Die letzte Motorradetappe darf beginnen – sobald das Wetter mitspielt.

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