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Thailand-Tagebuch 02: Gestern Sintflut, heute wieder Sommer

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THAILAND · Kapitel 02
30. Oktober 2026 · Phuket

Gestern Sintflut, heute wieder Sommer

Gestern war wirklich die Sintflut. Phuket schien fast davonzuschwimmen, besonders Patong hat es heftig erwischt. Bei uns im Hotel fiel der Regen so dicht, dass die Palmen dahinter verschwammen. Auf meinem Foto sieht man allerdings auch: Ein paar Menschen bleiben selbst dann noch im Pool. Nass ist schließlich nass.

Heftiger Regen über dem Hotelpool auf Phuket; Palmen, blaue Sonnenschirme und regennasse Liegen.
29. Oktober: Regen in Strömen – und trotzdem noch Menschen im Pool.
32 Sekunden Regen über dem Hotelpool auf Phuket – aufgenommen während des Unwetters am 29. Oktober.

Ein Tag für Arbeit und Bücher

Für mich wurde es ein intensiver Arbeitstag. Und ehrlich gesagt konnte ich ihn gut gebrauchen. Es gibt genug zu erledigen, auch unterwegs. Wenn draußen der Himmel sämtliche Schleusen öffnet, fällt es immerhin leichter, bei der Arbeit zu bleiben.

Meine Anneliese saß neben mir und las den ganzen Tag. Ich arbeitete, sie las, draußen regnete es. So hatten wir beide unsere Beschäftigung und waren trotzdem zusammen.

Am Abend gab es dann noch ein richtig tolles Konzert im Hotel. Eine großartige Band – ein schöner Abschluss für diesen verregneten Tag. Ganz ohne Büro und Bücher ging es also doch noch.

Heute: Arbeit light

Und heute? Wie weggewischt. Blauer Himmel, Sonne, Hitze. Menschen im Pool, und hier im Hotel ist schon wieder alles trocken. Kaum zu glauben, dass das dieselbe Anlage ist wie gestern. So unterschiedlich zeigt sich das Wetter hier innerhalb eines Tages.

Sonniger Hotelpool auf Phuket unter blauem Himmel, mit Palmen, blauen Sonnenschirmen und Meer im Hintergrund.
30. Oktober: Derselbe Ort, ein völlig anderer Tag.

Heute wird deshalb ein Arbeitstag light. Ein bisschen erledigen werde ich schon, aber dann möchte ich schwimmen gehen, am Strand spazieren und den Tag genießen. Vielleicht fahren wir später auch noch in die Stadt. Das lassen wir offen.

Gestern hatte die Arbeit ihren Platz. Heute darf das schöne Wetter auch etwas von meiner Zeit bekommen.


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