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Montag, 12. Oktober 2026 · Fortsetzung des Rasttags
Ein Rasttag ist offenbar ein dehnbarer Begriff. Am Morgen standen noch Wäsche, Husten und der vom Nebel verschluckte Fuji auf dem Programm. Wenig später lockte der Vergnügungspark vor unserem Hotel – und aus dem ruhigen Tag wurde eine kleine Tour durch mehrere japanische Welten.
Der Vormittag: kontrollierter Wahnsinn
Schon am Eingang war klar: Japan kann nicht nur leise und höflich, sondern auch bunt, schnell und ziemlich schwindelfrei. Zwischen Fahrgeschäften, Figuren und einem Achterbahnplakat sah alles ein wenig so aus, als hätte jemand den Lautstärkeregler des Alltags nach rechts gedreht.
Vom Tempo in die Stille
Später ging es auf Citytour und zu einer Schrein-Anlage. Nach dem technischen Spektakel am Vormittag fühlte sich der Wechsel fast wie ein tiefer Atemzug an: ein großes Torii, rote Tore, Holz, Wald und die ruhige Ordnung eines Ortes, der nichts beweisen muss.
Abendlicht statt Nebelschleier
Weitere Bilder vom Schreinbesuch und Spaziergang





Bewegte Eindrücke aus der Fuji-Region
Zum Sonnenuntergang wurde die Landschaft weit. Hohes Gras, tiefes Licht und ein Himmel, der den Tag ohne große Worte verabschiedete. Der Fuji blieb auf diesen Bildern diskret; dafür bekam der Horizont seinen Auftritt.
Zurück zwischen den schmalen Abendgassen wurde es wieder städtischer. Neon, kleine Lokale und Anneliese mitten im Bild: kein großes Finale, eher ein leiser Nachspann. Für einen Rasttag war erstaunlich viel Bewegung darin.
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