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Miyama
Auf unserer Japanreise entdecken wir eine wunderschöne kleine Ortschaft: Miyama, genauer gesagt Kayabuki no Sato. Dunkle Holzwände, Blumen und mächtige Strohdächer vor bewaldeten Hügeln. Die Häuser haben hier offenbar beschlossen, den größten Teil ihrer Persönlichkeit im Hut unterzubringen. Ein durchaus überzeugender Auftritt.

Nach all den Straßen und weiten Landschaften freue ich mich über diese kleinen Wege. Hier lohnt sich der Blick auf ein Dach genauso wie der Blick über das ganze Dorf. Meine BMW ist beeindruckend ausgestattet. Gegen ein solches Strohdach wirkt ihr Windschild allerdings ausgesprochen bescheiden.
Das Café & Gallery Saika halten wir ebenfalls im Bild fest. Sein Schild sitzt unter einem Dach, das ziemlich überzeugend erklären kann, was gemütlich bedeutet. Ich nehme vor allem eines mit: das Foto von diesem Haus.
Vor einem Haus beschäftigt sich eine Frau mit Blättern auf einer blauen Plane. Ein Alltag zwischen all den eindrucksvollen Dächern. Solche Bilder mag ich: Sie geben einem schönen Ort etwas Menschliches. Häuser stehen auf Ansichtskarten. Menschen machen darin ihr Leben.






Kleine Dinge unterwegs
Unsere weiteren Unterwegsbilder haben ihre eigenen kleinen Hauptdarsteller: ein roter Briefkasten, eine Frau mit ihrem beladenen Wagen, ein Getränkeautomat mit bemerkenswerter Auswahl — und ein Mops in Pink. Bei diesem Reisebegleiter ist zumindest die Garderobenfrage entschieden. Japan liefert reichlich Stoff, auch wenn die BMW gerade nicht im Mittelpunkt steht.




Zum Ort: Café & Gallery Saika · Miyama
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