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Unsere Japanreise hat inzwischen einige Fortbewegungsmittel gesammelt. Flugzeug, Motorrad, Füße — und jetzt auch ein Boot. In einem kleinen Küstenort wechseln wir die Perspektive. Die BMW darf für eine Weile ohne mich auskommen. Ich schaue mir Japan vom Wasser aus an.
Diesmal gibt das Wasser die Richtung vor
Anneliese an Bord, blaues Wasser, bewaldete Hügel und ein Himmel, der sich auf unseren Bildern ausgesprochen fotogen gibt. Das Boot hat rote Sitzreihen. Den Möwen reicht offenbar der Platz darüber. Rund um uns ist jedenfalls erstaunlich viel Flugverkehr. Wer vorne fliegt, müssen die untereinander ausmachen. Ich habe heute keine Ambitionen auf die Spitze.
Häuser mit einem sehr kurzen Weg zum Wasser
Vom Boot aus sehen wir Häuser dicht am Ufer. Dächer, Fassaden, die grünen Hänge dahinter. Nach den weiten Vulkanlandschaften zeigt Japan wieder ein ganz anderes Gesicht. Diesmal kleiner, näher am Wasser, mit vielen Details statt eines einzigen großen Panoramas.
Unsere Fotos halten beides fest: den weiten Blick über die Bucht und die Häuser am Rand. Dazu kommt eine schmale Straße zwischen den Gebäuden. Manchmal steckt in einer Reise schon deshalb so viel Abwechslung, weil man einfach die Blickrichtung wechselt.
Ein anderer Motor, dieselbe Neugier
Ich bin gern auf dem Motorrad unterwegs. Aber eine Bootstour gehört offenbar ebenfalls in mein persönliches Japan-Programm. Mit 76 darf man ruhig mehrere Arten des Unterwegsseins mögen. Die Neugier verlangt zum Glück keinen bestimmten Führerschein.
Unsere Bootstour in Bildern











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