Japan-Tagebuch 11: Auch Abenteuer darf bequem sein

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Ein gemeinsames japanisches Dinner

Beim japanischen Dinner wartet eine lange, wunderbar gedeckte Tafel auf uns. Schalen, Gemüse, fein marmoriertes Wagyu Beef und an jedem Platz ein kleines Kochgefäß. Ein japanisches Dinner, das schon beim Hinschauen Freude macht. Hier ist selbst die Vorfreude ordentlich angerichtet.

Die lange, gedeckte Tafel für unser japanisches Dinner
Die lange, gedeckte Tafel für unser japanisches Dinner

Dieses Essen war großartig. Und die große gemeinsame Tafel gehört für mich genauso zur Reise wie die Straßen und Landschaften. Tagsüber interessiert mich, was hinter der nächsten Kurve kommt. Am Abend darf es ruhig auch das sein, was vor mir auf dem Tisch steht.

Motorradfahren in Japan hat seine luxuriösen und angenehmen Seiten. Das darf man ruhig dazusagen. Man muss nicht bei jeder Reisegeschichte so tun, als wäre der Genuss erst nach einer beträchtlichen Portion Entbehrung erlaubt. Ein gutes Essen benötigt in meinem persönlichen Tourplan keine Rechtfertigung.

Mit 76 habe ich genügend Lebenserfahrung gesammelt, um zu wissen: Die Freude an einer guten Kurve und die Freude an einem guten Abendessen vertragen sich ausgezeichnet. Anneliese und ich entdecken Japan mit unseren eigenen Bildern und Geschichten. Die Tafel bekommt darin ihren Platz. Der Motorradhelm hat für diesen Teil des Programms erfreulicherweise Pause.

Fein marmoriertes Wagyu Beef, Gemüse und kleine Beilagen
Fein marmoriertes Wagyu Beef, Gemüse und kleine Beilagen

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