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13. Oktober 2026 · fast 300 Kilometer mit dem Motorrad rund um den Fuji
Heute hat der Fuji Regie geführt. Fast 300 Kilometer Motorrad, ein tiefblauer Himmel, Panoramastraßen – und dieser beinahe unverschämt perfekte Kegel tauchte immer wieder auf. Mal groß und nah, mal wie eine stille Unterschrift am Horizont.
Eine Straße mit Aussicht
Die Fahrt war lang, aber nicht eintönig. Die Straße zog sich durch grüne Landschaft, öffnete immer neue Blicke und ließ den Fuji wieder und wieder hervortreten. So werden knapp 300 Kilometer nicht zu einer Zahl auf dem Tacho, sondern zu einer Bildfolge im Kopf.
Tee, Hexenhut und eine Tür ins Anderswo
Auf einem Hochplateau lag eine Teeplantage mit freiem Blick zum Fuji. Und dann wurde aus dem Aussichtspunkt eine kleine Bühne: Teereihen, Besen, Spitzhut und eine frei stehende Tür. Für uns wirkte sie wie ein Übergang in eine andere Welt – keine offizielle Deutung, nur unser eigener, herrlich verspielter Gedanke.
Was die Kamera außerdem mitbrachte
Die neue Bildfolge schaltet anschließend noch einmal den Ton um: Schreinarchitektur, ein stiller Weg, ein kleiner technischer Zwischenstopp. Den genauen Namen des Schreins erfinde ich nicht; die Formen, Farben und das Licht brauchen ohnehin keine zusätzliche Visitenkarte.
Am Ende kamen wir im Hotel an. Fast 300 Kilometer lagen hinter uns, der Fuji hatte uns immer wieder begleitet – und eine Tür mitten in der Teeplantage hatte ganz nebenbei bewiesen, dass auch ein langer Motorradtag Platz für Unsinn, Symbolik und ein bisschen Hexerei hat.
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