Japan-Tagebuch 19: Fast 300 Kilometer – und der Fuji immer im Blick

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13. Oktober 2026 · fast 300 Kilometer mit dem Motorrad rund um den Fuji

Heute hat der Fuji Regie geführt. Fast 300 Kilometer Motorrad, ein tiefblauer Himmel, Panoramastraßen – und dieser beinahe unverschämt perfekte Kegel tauchte immer wieder auf. Mal groß und nah, mal wie eine stille Unterschrift am Horizont.

Kurt und Anneliese mit Mount Fuji hinter einer Teeplantage.
Wir zwei, die Teereihen – und der Fuji, der auf keinem Foto Nebenrolle spielen kann.

Eine Straße mit Aussicht

Die Fahrt war lang, aber nicht eintönig. Die Straße zog sich durch grüne Landschaft, öffnete immer neue Blicke und ließ den Fuji wieder und wieder hervortreten. So werden knapp 300 Kilometer nicht zu einer Zahl auf dem Tacho, sondern zu einer Bildfolge im Kopf.

Motorräder auf einer Panoramastraße aus der neuen Tagesfolge; den genauen Streckenabschnitt lasse ich bewusst offen.
Ein kurzer Blick über die grüne Landschaft unterwegs.

Tee, Hexenhut und eine Tür ins Anderswo

Auf einem Hochplateau lag eine Teeplantage mit freiem Blick zum Fuji. Und dann wurde aus dem Aussichtspunkt eine kleine Bühne: Teereihen, Besen, Spitzhut und eine frei stehende Tür. Für uns wirkte sie wie ein Übergang in eine andere Welt – keine offizielle Deutung, nur unser eigener, herrlich verspielter Gedanke.

Teeplantage mit Hexenhut und Mount Fuji im Hintergrund.
Die Teeplantage, der Fuji – und ein Spitzhut, der sich nicht mit einer Nebenrolle zufriedengibt.
Anneliese mit Hexenhut und Besen neben einer frei stehenden Tür in der Teeplantage.
Eine frei stehende Tür, ein Besen und genügend Fantasie für eine Reise in eine andere Welt.
Hinweistafel an der Teeplantage vor grünen Teereihen.
Grüne Reihen bis zum Horizont – der Aussichtspunkt über der Teeplantage.
Verspieltes Fotomotiv am Aussichtspunkt der Teeplantage.
Wer fast 300 Kilometer fährt, darf unterwegs auch einmal herrlich albern sein.

Was die Kamera außerdem mitbrachte

Die neue Bildfolge schaltet anschließend noch einmal den Ton um: Schreinarchitektur, ein stiller Weg, ein kleiner technischer Zwischenstopp. Den genauen Namen des Schreins erfinde ich nicht; die Formen, Farben und das Licht brauchen ohnehin keine zusätzliche Visitenkarte.

Eingang zu einem Schrein mit traditioneller japanischer Architektur.
Traditionelle Architektur am Schrein; der genaue Name bleibt offen.
Rundes Detail und Verzierung an einem japanischen Schrein.
Ein Detail, bei dem man automatisch einen Schritt langsamer wird.
Halle eines japanischen Schreins.
Holz, Symmetrie und die stille Präzision des Schreins.
Kurt auf einem Reisefoto unterwegs in Japan.
Ich unterwegs – nach so vielen Kilometern noch immer mit neugierigem Blick.
Anneliese an einem Automaten während der Reise.
Ein kleiner technischer Zwischenstopp am Rand des Reisetags.
Sonnenlicht auf einem Weg in grüner Landschaft.
Licht auf dem Weg – einer dieser stillen Momente zwischen den Kilometern.
Ein kurzer Gang durch die Schreinanlage; Ort und Name bleiben bewusst ungenannt.

Am Ende kamen wir im Hotel an. Fast 300 Kilometer lagen hinter uns, der Fuji hatte uns immer wieder begleitet – und eine Tür mitten in der Teeplantage hatte ganz nebenbei bewiesen, dass auch ein langer Motorradtag Platz für Unsinn, Symbolik und ein bisschen Hexerei hat.

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