Kyoto · Sonntag, 18. Oktober 2026 · Vor der Weiterreise
Sonntag. Wieder fast wolkenlos, angenehme 25 Grad – Kyoto macht uns den Abschied nicht gerade leichter. Vom Zimmer aus blicken wir auf das Nationalmuseum gegenüber und auf die Berge dahinter. Ein Panorama, bei dem man gern noch ein wenig am Fenster stehen bleibt.

Zen fürs Auge, ein Fest fürs Frühstück
Das Hyatt Regency strahlt diese schlichte Zen-Eleganz aus, die ohne großes Aufheben wirkt. Unser Zimmer ist für mich ein kleines Kunstwerk. Selbstverständlich gehört auch eine japanische Wohlfühltoilette dazu. Selbst das stille Örtchen versteht hier etwas von Gastfreundschaft.
Beim Frühstück wird die Zurückhaltung dann sehr großzügig ausgelegt: japanisch üppig, mehrere Buffets und eine aufmerksame Bedienung. Anneliese und ich haben hier einen ausgesprochen angenehmen Rahmen für unsere letzten Kyoto-Tage gefunden.







Ein Stockwerk höher liegt ein Stück Italien
Bemerkenswert ist das exzellente italienische Restaurant im ersten Obergeschoss. „Wie in Neapel oder Rom“, sagte unser italienischer Freund Felice. Ein solches Urteil aus italienischem Mund hat schließlich Gewicht.
So sehr wir die japanische Küche mögen: Wer immer japanisch isst, bekommt irgendwann Lust auf Abwechslung. Ein bisschen Italien mitten in Kyoto kommt da gerade recht.
9:43 Uhr – die Reise geht weiter
Für heute steht die Weiterfahrt mit dem Zug an; die Abfahrt ist für 9:43 Uhr geplant. Wir freuen uns schon auf ganz frische Meeresdelikatessen und auf den Besuch von Weltkulturerbeorten.
Morgen, am Montag, wartet laut Programm ein Ganztagesausflug auf uns. Beginn: 7:40 Uhr! Das Ausrufezeichen gehört unbedingt dazu. Die Motorradreise ist vorbei, aber der frühe Start bleibt uns offenbar erhalten.
Noch ist das alles Vorfreude. Heute verabschieden wir uns erst einmal von Kyoto – mit einem schönen Blick aus dem Fenster und einem kleinen italienischen Nachklang.
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